Brand eines Baggers

via Polizei Gütersloh

Gütersloh (MK) – Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr wurden am Samstagabend (04.02., 22.00 Uhr) über den Brand eines Baggers im Bereich Im Füchtei/ Paul-Westerfrölke-Weg verständigt. Der Bagger des Herstellers Caterpillar geriet an der vorderen linken Bereifung in Brand. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Gütersloh konnte das entstandene Feuer zeitnah löschen. Personen wurden nicht verletzt.

Beamte der Kriminalpolizei Gütersloh haben Ermittlungen zur Brandentstehung eingeleitet. Derzeitig gehen die Experten von Brandstiftung aus. Der Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.

Strabag-Auto in Brand gesteckt

via de.indymedia.org

Der Baukonzern Strabag betreibt ein schmutziges Geschäft: Autobahn und Knastbau. Zudem   kooperiert die Firma intensiv mit dem Energiekonzern RWE an den Tagebauen im Rheinischen Braunkohlerevier, auch direkt bei Lützerath. Nun haben wir uns in die gegen Strabag laufende Aktionsreihe eingebracht und führen den Kampf gegen den Abbau der extrem klimaschädlichen Braunkohle dezentral weiter! Lützerath ist überall und überall kann sich vielfältig unser Widerstand entfalten!

Der kleine Weiler Lützerath hat es nach seiner Besetzung zu weltweitem Ruhm gebracht, obwohl dieser Ort schon lange dem Untergang geweiht war. Der Kampf gegen die Räumung und die damit durchgesetzten Kapitalinteressen von RWE, Strabag und Co. war grandios, obwohl eine Zerstörung des Ortes nicht verhindert werden konnte. Lützerath ist derzeit das Symbol für den Widerstand gegen die tödliche Energiepolitik der Regierung in Bund und in NRW. Tausende, vielleicht Zehnttausende haben deutlich gemacht, dass sich grundlegend etwas ändern muss und das der Staat und seine Polizei nicht Gerechtigkeit bringen, sondern knallhart dem Kapital zu seinen Zielen verhilft.

Lützerath ist verloren, aber der Kampf kann nun mit neuem Feuer geführt werden! An jedem Ort!

Wir haben mit unseren Formen und sehr einfachen Mitteln ein kleinen Beitrag geleistet und sehen uns in einer Reihe mit allen Kampfformen der antikapitalistischen Klimabewegung. Demonstrationen, Sitzblockaden, Diskussionen, Anschläge, Festkleben, Sabotage, Look-ons, Besetzungen und Tunnel alles was hilft bei unserem Gegenangriff für das gute Leben für Alle!

Viele Grüße an alle Verletzten und Gefangenen.

Saug-/Druck-LKW abgefackelt

via Polizei Hannover

Am Dienstagmorgen, 30. November 2022, ist ein Saug-/Druckwagen durch ein Feuer zerstört worden. Eine Zeitungsausträgerin entdeckte den Brand und informierte die Polizei. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover meldete eine 54-Jährige gegen 04:10 Uhr einen Lkw-Brand in der Jahnstraße in Garbsen. Ein Saug-/Druck-Lkw, welcher zum Absaugen von Bohrschlamm genutzt wird, wurde durch das Feuer zerstört. Der 50-jähriger Fahrer stellte das Fahrzeug auf einer Parkfläche vor einer Grundschule am Vorabend, gegen 18:00, Uhr ab.

Sarbotage an Baustelle der A66/A661. Fecher Bleibt!

via de.indymedia.org

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben wir mehrere Bagger, die zum Bau des Riederwaldtunnel dienen großflächig mit Bitumen angegriffen.

Wir taten dies aus Solidarität mit dem seit Herbst 2021 besetzten Fechenheimer Wald und allen weiteren Gefährt*innen.

Seit November ist die Besetzung akut räumungsbedroht, da der Fechenheimer Wald für den Ausbau der A66/A661 weichen soll.

Wir appellieren an alle lokalen Strukturen sich dem Kampf um den Fecher anzuschließen. Lasst uns der Zerstörung der Natur und den Neubau von Autobahnen in den Weg stellen und für Klimagerechtigkeit kämpfen!

Fecher verteidigen – Für die Anarchie!

 

Ganz viel Liebe an die unfreiwillige Feuerwehr. Free them all!

Brandanschlag auf Vonovia: Baufirmen in Leipzig „haben es satt“

via knack.news (via LVZ)

In der Nacht zum Dienstag gingen in Leipzig-Sellerhausen zehn Transporter des Wohnungsriesen Vonovia in Flammen auf. Die Polizei sprach von Brandstiftung, schloss politische Motive nicht aus. Diese „Form von Terror“ verursache enorme Umweltschäden und Kosten, welche die Mieter treffen, beklagte die Baubranche.

Leipzig. Es waren furchterregende Bilder. In Sellerhausen-Stüntz gingen am Dienstag in aller Frühe gleich zehn Transporter in Flammen auf. Der Anschlag auf den Wohnungskonzern Vonovia löste in Leipzigs Baubranche Ängste vor einer neuen Gewaltwelle aus. Schließlich hatten erst vier Tage zuvor Bagger auf einer Bahnbaustelle ganz in der Nähe gebrannt. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) sagte zu den Vorfällen, es wirke so, als würde die linksextreme Szene wieder erstarken. „Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum ermittelt. Das soll auch ausdrücken, wie wir darüber denken“, so Schuster.

Dabei schien die Lage in Leipzig lange Zeit eher ruhig. Im Oktober 2019 hatten Unbekannte riesige Baukräne der damaligen CG-Gruppe an der Prager Straße angezündet. Vier Wochen später sorgte ein brutaler Überfall auf eine Prokuristin der Immobilienfirma Wassermühle ebenfalls für Entsetzen. Beides löste damals eine breite öffentliche Debatte aus, was wahrscheinlich dazu beitrug, die Zahl gewaltsamer Anschläge auf Bau- und Wohnungsunternehmen zu verringern.

Auch schon LWB-Transporter abgefackelt

Allerdings fanden sie auch weiterhin statt. Im März 2021 zum Beispiel wurden drei Transporter des kommunalen Wohnungsunternehmens LWB in Stötteritz abgefackelt. Viele Firmen klagen hinter den Kulissen, dass sie bestimmte Baugeräte gar nicht mehr oder nur extrem teuer versichern könnten. Nun kämen – zu einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation aus Materialmangel, hohen Zinsen und Energiepreisen – noch gewalttätige Aktionen hinzu.

Tatsächlich waren bereits am 30. Oktober 2022 etliche Scheiben an einem frisch bezogenen Mehrfamilienhaus in der Connewitzer Wolfgang-Heinze-Straße zerstört worden. Das fiel vielen in der Branche auf, denn es handelte sich um genau jenes Bauvorhaben der Firma Wassermühle, das 2019 in einem anonymen Bekennerschreiben als Begründung für den Überfall auf die Prokuristin herhalten musste.

„Bereits der siebte folgenschwere Anschlag“

Am 4. November brannten dann zwei Bagger auf einer Brückenbaustelle der Bahn in Sellerhausen-Stünz. „Der Sachschaden liegt im mittleren sechsstelligen Bereich“, resümierte das betroffene Unternehmen Hentschke Bau (700 Beschäftigte) aus Bautzen. „Es ist bereits der siebte folgenschwere Brandanschlag auf unser Unternehmen“, so die Geschäftsleitung. „Was wir auf deutschen Autobahnen, in Museen und eben auch auf unseren Baustellen erleben, ist kein legitimer Protest mehr. Es darf keinerlei Toleranz gegenüber den Attentätern und gewaltbereiten Gruppen geben, die der Politik allesamt bekannt sind.“ Seit Jahren werde ermittelt, aber Erfolge blieben aus.

Bei Brandanschlägen handele sich um „eine Form von Terror“, so Hentschke Bau weiter. Die Firmen müssten deshalb aufrüsten oder ihren Betrieb einstellen. „Im Übrigen verursachen solche Brandanschläge auch massive Umweltschäden. Hier werden viele Schadstoffe freigesetzt, die die Natur nachhaltig belasten.“ Die Unternehmen insgesamt hätten „es satt, Freiwild für selbsternannte Aktivisten und gewaltbereite Akteure zu sein. Wir erwarten jetzt ein hartes Durchgreifen der öffentlichen und zivilen Institutionen.“

„Kollegen wurden Opfer eines Verbrechens“

Nur wenige Schritte entfernt folgte am 8. November nun der Brandanschlag, bei dem zehn Transporter von Deutschlands größtem Vermieter Vonovia (565.000 Wohnungen) in Flammen aufgingen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind erschüttert. Wir verurteilen diesen Anschlag aufs Schärfste“, sagte Konzernsprecher Matthias Wulff. Er hatte zum Schichtbeginn mit Gärtnerinnen und Gärtnern, Installateuren und anderen Handwerkern auf dem betroffenen Betriebshof in der Geithainer Straße 89-91 telefoniert.

Offenbar sei es den Tätern egal, dass sie Menschenleben gefährden und zuerst den Beschäftigten und Mietern von Vonovia schaden, meinte Wulff. „Meine Kolleginnen und Kollegen sind Opfer eines Verbrechens geworden, sie brauchen deswegen Betreuung.“ Wegen der Straftaten könnten sie sich vorerst nicht um wichtige Mieterangelegenheiten, Reparaturen, Grünflächen oder Baustellen kümmern. „Für solche Verbrechen gibt es keine Rechtfertigung.“

Ermittler starten Zeugenaufruf

Vonovia zähle in Leipzig 140 Beschäftigte und gut 6000 Wohnungen. Die Kaltmiete liege im Mittel bei 6,20 Euro pro Quadratmeter, also unter den örtlichen Sätzen für Sozialmieten. Auch arbeite Vonovia im Leipziger „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ mit. Stadtsprecher Matthias Hasberg zeigte sich ebenfalls entsetzt: „Falls es sich hier um einen Brandanschlag handelt, kann man nur sagen: Mit Gewalt ist keine einzige Wohnung neu gebaut, keine Miete gesenkt, keinem Menschen geholfen. In letzter Konsequenz können Anschläge das Gegenteil bewirken. Solchen Brandstiftern geht es ganz offensichtlich nicht um das Wohl der Mieter.“

Die Leipziger Polizei hatte noch im Feuerschein auf dem Vonovia-Betriebshof mit der Spurensicherung begonnen. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei und die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) kamen zum Einsatz.

Bagger in Leipzig abgefackelt – Flammt der Brand-Terror gegen Baufirma wieder auf?

via BILD

Leipzig – Die Anschlagsserie auf das Bautzener Bauunternehmen Hentschke flammt offenbar wieder auf. In der Nacht zu Freitag wurden im Leipziger Stadtteil Stünz zwei Bagger abgefackelt – Schaden 375 000 Euro.

Die Brandstifter waren gegen 2 Uhr auf die Bahnbaustelle im Osten der Messestadt gelangt. Sie steckten zwei Bagger an, rannten weg. Die Baumaschinen brannten komplett aus, bevor die Feuerwehr löschen konnte.

Die Kripo begann noch in der Nacht mit der Spurensicherung. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingebunden, denn bereits vor mehr als zwei Jahren wurde dort ein ähnlicher mutmaßlich linksextremer Brandanschlag verübt.

Das Polizeiliche Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrum (PTAZ) Sachsen des LKA, konkret die Soko LinX, ermittelt seit Langem zu Anschlägen, die auf die Firma Hentschke abzielen könnten. Mitte Januar 2020 war auf der jetzt erneut angegriffenen Baustelle sogar ein nicht gezündeter Brandsatz sichergestellt worden.

Monate später wurden zwei Tatverdächtige überführt, die im November 2019 einen Brand-Anschlag auf den Firmensitz verübt haben sollen. Seither herrschte relative Ruhe. Bis jetzt…

Hintergrund

Die Firma Hentschke steht immer wieder im Fokus mutmaßlich linksextremer Anschläge. Das Unternehmen um Geschäftsführer Jörg Drews spendete vor Jahren 19 500 Euro an die AfD. Laut einem früheren Bekennerschreiben auf der Plattform Indymedia führen die mutmaßlich linksextremen Täter dies als einen Grund für die Brandanschläge an.

Bereits im August 2019 hatten Fahrzeuge auf der Baustelle des neuen Knastes in Zwickau gebrannt. Auch dort war Hentschke-Bau aktiv, der Anschlag traf jedoch eine andere Baufirma. Seither wurden immer wieder Fahrzeuge und Maschinen der Bautzner Unter in ganz Sachsen angezündet. Der Schaden geht mittlerweile in die Millionen.

Bagger auf Bahngleisen in Brand gesteckt

via Süddeutsche Zeitung

Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende offenbar versucht, einen Bagger anzuzünden, der nahe der Balanstraße auf den Bahngleisen am Giesinger Feld abgestellt war. Beamte der Bundespolizei stellten am Dienstagnachmittag jedenfalls einen Brandschaden am Arm des Baggers fest; das Feuer war zu dieser Zeit bereits erloschen, allem Anschein nach von selbst. Nach den ersten Erkenntnissen war der Bagger am vorigen Samstag unbeschädigt an einer Brückenbaustelle geparkt worden. Das für Branddelikte zuständige Kommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die zwischen Samstag und Dienstag etwas wahrgenommen haben, was mit dem Vorfall zusammenhängen könnte. Durch den Brand entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro.

Freiheit fuer die Gefangenen! Tod der Knastindustrie!

via de.indymedia.org

In der Kalenderwoche 40 haben wir in Hamburg zwei Aktionen gegen Knastprofiteure gemacht. Im Deelboegenkamp gab es Steine und Farbe fuer die Fassade der Hamburgzentrale von SPIE und in der Eimsbuettler Chaussee wurde ein Kfz von CHUBBS getoastet.
SPIE ist ein international agierender Baukonzern, welcher schon seit Jahrzehnten Knastneubauten wie z.B. in Leipzig und Belgien, aber auch Projekte fuer AKW-Betreiber und Kohlekonzerne in seinen Auftragsbuechern hat. CHUBBS baut und betreut elektrische Sicherungsanlagen z.B. in Santa Fu und im hamburger Untersuchungsgefaengnis. Es traf also Firmen, die genau dafuer arbeiten, u.a. Menschen wegzuschliessen, die dieses Drecksystem beseitigen wollen, die gegen Nazis kaempfen, Mietenwahnsinn angreifen oder Kohlekraftwerke blockieren. Einigen dieser Gefangenen, naemlich Liona, Jo und Dy, den Blockierern von Jaenschwalde und den Dreien von der Parkbank, von denen mindestens zwei bald noch eine Reststrafe absitzen muessen, druecken wir unsere Solidaritaet aus. Ebenso gruessen wir die anderen drei Angeklagten im Antifa Ost Verfahren und dem Verraeter und Vergewaltiger Johannes D. wuenschen wir all das, was Betroffene schon immer fuer solche Typen sich ertraeumt haben. Der militante Kampf wird durch den Verrat des Vergewaltigers nicht unsinnig oder unnoetig. Aber selbstverstaendlich darf Mackermilitanz, nur weil sie vermeintlich so entschlossen ist, nichen. Der militante Kampf wird durch den Verrat des Vergewaltigers nicht unsinnig oder unnoetig. Aber selbstverstaendlich darf Mackermilitanz, nur weil sie vermeintlich so entschlossen ist, nicht hoeher bewertet werden als  genaues solidarisches Handeln. Kumpanei mit Vergewaltigern und ihr Schutz fuehren genau wie eine juristische Verteidigung von ihnen in den Abgrund.

Den militanten Angriff organisieren!
Gegen Patriarchat, Imperialismus, Faschismus und die Zerstoerung des Planeten!

Hamburg, Anfang Oktober 2022

Sabotage im Strabag-/RWE-Lager vor Lützerath

via de.indymedia.org

Sabotageaktion in der ZAD Rheinland.

In den letzten Tagen haben wir, eine Kleingruppe, die sich auf die ZAD Rheinland bezieht, eine Sabotageaktion¹ am Strabag-/RWE-Lager 1,5 km vor Lützerath erfolgreich durchgeführt. Dabei haben wir unter anderem einen Bagger mit Bitumen fahr untauglich gemacht.

In Lützerath führt die Klimagerechtigkeitsbewegung² seit zwei Jahren einen Kampf gegen RWE. Diese wollen das Dorf für den Abbau von Braunkohle zerstören. Während dieses Kampfes wurden schon einige Teile des Dorfes abgerissen. RWE stellt sich in diesem Konflikt immer wieder als Profiteur von Krisen heraus, wie es aktuell mit der Energiekrise der Fall ist. So nutzt der Konzern die Lage um Lebensräume weiter zu zerstören und Menschen, durch erhöhte Strompreise, auszubeuten.

Wir glauben, dass in dem Kampf um Klimagerechtigkeit demokratisch legitimierte Formen von Protest, wie Demonstrationen oder Mahnwachen, alleine nicht ausreichen um dem vernichtenden System etwas entgegen zusetzen.
Wir sind überzeugt, dass durch Sabotage die Bewegung das Aktionsfeld erweitern kann und dadurch unkontrollierbarer für den Staat wird. Umso höher wir den wirtschaftlichen Schaden unserer Aktionen treiben können, umso höher wird das Investitionsrisiko für Firmen und Konzerne, sodass diese von umweltschädlichen Geschäften abgeschreckt werden.

Wir hoffen, dass diese Aktion euch motiviert aktiver zu werden. Kommt gerne auch in die ZAD Rheinland und kämpft mit uns für den Erhalt des Dorfes und der Revolution hier.

Achtet immer aufeinander, emotional wie physisch und sorgt dafür, dass alle immer gut nach Haus kommen.

– eine Kleingruppe aus dem Rheinland

 

¹ Weiterführendes: https://theanarchistlibrary.org/library/various-authors-ecodefense-a-fie…

² Wir sind uns bewusst, dass diese Bewegung sehr weiß geprägt ist und häufig dem Anspruch der Gerechtigkeit eben nicht gerecht wird. Wir benennen die Klimagerechtigkeitsbewegung trotzdem als solche, da wir das Thema sonst nicht einmal benennen würden. Wir wollen so Gerechtigkeit als klares Ziel der Bewegung nennen.

Brandstiftung auf dem Hof von Bauer (beteiligt am Bau von Coastal GasLink)

via mtlcounterinfo.org

Am 3. August, wenige Wochen nachdem die Beteiligung der deutschen Firma Bauer am Bau der Coastal GasLink Pipeline bekannt wurde, bei der das Unternehmen Ausrüstung für den Bohrprozess produziert, berichten die lokalen Medien von einem nächtlichen Feuer auf dem Parkplatz des Hauptsitzes der Firma in Schrobenhausen, Deutschland.

Gemäß den Medien wurden drei sehr teure Fahrzeuge von unbekannten Angreifer*innen in Brand gesteckt. Zumindest bei einem von ihnen handelt es sich um eine dieser phallusförmigen Bohrmaschinen, die dazu genutzt werden, beim Bau von Pipelines überall auf der Welt die Erde zu vergewaltigen. Während Fotos in den Medien diese Maschine vollständig ausgebrannt zeigen, wird berichtet, dass die Feuer an zwei anderen Maschinen gelöscht werden konnten, jedoch trotzdem große Schäden anrichteten. Fest steht dass keine dieser Maschinen in naher Zukunft zum Bau irgendwelcher extraktivistischen Infrastruktur genutzt werden wird, sei es auf der Baustelle am Wedzin Kwa oder anderswo auf der Welt.