Skip to content

scheiben an biontech niederlassung zertrümmert

via de.indymedia.org (archiviert)

mitte januar 2023 haben wir bei der münchner niederlassung von biontech für einige sprünge in der glasfassade gesorgt.

die episode der corona-„krise“ ist uns ebenso vie vielen anderen noch allzu gut in erinnerung. auch wenn deren ursprünge auf ebene der initialen ausbreitung des virus weiterhin im dunkeln liegen so ist doch heute immerhin klar was eigentlich seit jeher hätte klar sein müssen: der militärisch-pharmazeutische komplex hat an genau solchen viren wie es das corona-virus gewesen ist geforscht. ein ausbruch aus einem biowaffenlabor ist mindestens möglich. glasklar dagegen ist dass dieser komplex und einige der ihm vorstehenden patriarchen eine maßgebliche rolle dabei gespielt haben die kontrolle über unsere körper mittels digitalisierung und medizinisch verordneter einsperrung weiter auszubauen. besonders aufgefallen ist uns – wie vielen anderen auch – dabei vor allem die personalie bill gates. weniger weil dieser notorische bevölkerungspolitik patriarch seine fresse in alle verfügbaren kameras gehalten hat sondern vielmehr weil er bereits im september 2019 in jene newcomer-biotechnologiefirma investiert hatte die als erste einen coronaimpfstoff nach neuem (genetischem) paradgma aus dem hut zauberte.

gerne würden wir natürlich sagen dass wir diesem industriezweig oder wenigstens biontech selbst einen empfindlichen schlag versetzt hätten. aber das wäre weit übertrieben. tatsächlich haben wir uns von anfang an zu einer symbolischen intervention an einem der bürokomplexe von biontech entschieden anstatt deren produktionslogistik oder die produktion selbst ins visier zu nehmen. und das sicher auch weil es uns schwer gefallen ist mit einem solch alternativen ansatz auf eine verständliche weise in einen sozialen raum zu wirken. nicht zuletzt auch deshalb weil eine belastbare analyse der modernen gentechnologie und deren transformativer rolle im zuge der corona-„krise“ innerhalb radikaler zusammenhänge großteils noch immer aussteht. nichtsdestotrotz geht es uns natürlich um die kompromisslose zerstörung dieser industrie mitsamt der herrschaft und ausbeutung die sie hervorgebracht haben und die sie stützt. an unserer technik müssen wir allerdings noch ein klein wenig feilen. wahrscheinlich weil biontech bereits fürchtete dem zorn der von ihnen geschädigten menschen zu begegnen hatten sie sich dicke und bruchsichere sicherheitsglasscheiben einsetzen lassen. so hinterließen unsere steine leider nur ein paar kleinere sprünge und kratzer anstatt scherben und löcher. aber wir trösten uns damit das deren beseitigung dafür umso teurer werden wird.

wieder einmal treiben die verursacher von umweltzerstörung und ausbeutung mit dem corona-impfstoff eine technologische lösung für die von ihnen verursachten probleme voran. Der mensch wird an eine vergiftete und geknechtete umgebung technologisch angepasst um ihn soweit nötig arbeitsfähig zu halten. nach dem massiven einsatz von antiobiotika in der tierzucht und von pestiziden und kunstdünger in der landwirtschaft sowie nun mit der züchtung künstlichen fleisches und der nunmehr unwidersprochenen etablierung von genmanipuliertem saatgut heutzutage in neuen dimensionen gerät auch der mensch immer mehr in den fokus der technologischen modifikation und „verbesserung“.

während die entwicklung der fortpflanzungstechnologien bereits das streben nach der totalen kontrolle über die fortpflanzung beim menschen aufzeigte wird mit der gentechnologie in ausprägung der mRNA-technologie der allgemeine zugriff auf und die kontrolle über den menschlichen körper angestrebt. der gentech-corona-impfstoff diente als türöffner für sämtliche weiteren projekte der gentechnologen. nun gibt es bei diesen kein halten mehr. und wieder einmal steht im zentrum dieser forschung der afrikanische kontinent, den biontech mit „mrna vaccine factory kits“ kolonisieren will. in tradition der kolonialen bevölkerungspolitik und medizinischen versuche am menschen wie sie im rahmen zahlreicher gatesscher „entwicklungshilfen“ schon so oft passierte nun also mRNA-impfungen für afrika. diese patriarchale und koloniale paternalistisch-bevormundende und notfalls mittels gewalt durchgesetzte medizinische körperpolitik soll in den kommenden jahren auch biontech kennzeichnen. während also immer häufiger berichte über schwerwiegende und sogar tödliche nebenwirkungen des impfstoffs gegen corona ebenso wie dessen wirkungslosigkeit bekannt werden und sich der konzern dank general-„amnestie“ seitens der regierungen aus der verantwortung zieht und seine profite zählt steht also der nächste vorstoß dieses unternehmens bevor. aids malaria tuberkulose krebs … immer wieder sind es die gleichen vorwände die für bevölkerungs- und biopolitik im gewand des humanismus herhalten müssen.

als wir biontech die scheiben zertrümmerten waren wir mit unseren gedanken auch bei alfredo cospito der es nicht zulässt dass er vom gefängnissystem systematisch gebrochen wird und deshalb mitten in einem hungerstreik bis zum tod steckt.

nieder mit dem patriarchat
für die anarchie!

Nichts ist vorbei, es fängt gerade an! Lützerath ist jetzt auch in Wuppertal. Siemens Transporter abgefackelt!

via de.indymedia.org

Ein Jahr nach der Osterholz Räumung haben wir am frühen Mittwochmorgen (25.1.23) in der Sperlingsgasse in Wuppertal-Nützenberg einen Siemens Transporter mit Feuer angegriffen. Siemens gehört zu den großen Konzernen, die am Abbau von Braunkohle in NRW und auch in Lützerath beteiligt sind und Profite aus diesem schmutzigen Geschäft ziehen. Für welche Verbrechen Siemens auch noch Verantwortung trägt, ist hier von einer anderen Aktionsgruppe kurz und knapp zusammen gefasst – https://kontrapolis.info/9207
Wir sagen Schluss mit der Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur! Lasst uns weiter mit unterschiedlichsten Aktionsformen für eine bessere Welt streiten! Lützerath kann für die Klimagerechtigkeitsbewegung ein Riesenschritt nach vorne sein. Lasst uns dran bleiben!

Wie stark der Staat jede Bewegung angeht die Kapitalinteressen angreift, haben wir nicht nur in Lützerath gesehen. In Atlanta (USA) haben die Bullen bei einer Waldbesetzung sogar einen Menschen erschossen. Ganz viel Kraft und Liebe an die Kämpfenden dort! Heiße Grüße gehen auch an den Heibo und an den Fecher, der besetzte Wald wurde gerade von den Bullen für ein Autobahnbauprojekt geräumt. So sieht dann also die Verkehrswende aus!

Gegen die Repression hilft Zusammenhalt, gegenseitige Fürsorge und Kämpfen!

Unsere Aktion ist auch ein Beitrag zur internationalen Aktionswoche für den anarchistischen Gefangenen Alfredo Cospito, der sich seit dem 20.10.22 in einem Hungerstreik im Knast befindet und gegen das 41bis-Regime und die italienische Justiz kämpft! Freiheit für alle Gefangenen!

Feuer für den grünen Kapitalismus – Solidarität mit Alfredo Cospito

via de.indymedia.org

In der Nacht von Donnerstag (den 19.01.) auf Freitag wurde eine Elektroauto-Ladesäule am Engelbecken in Berlin Kreuzberg in Flammen gesetzt. Es ist in einer Nacht voller internationaler Aktionen passiert, um Solidaritaet mit unserem Comrade Alfredo Cospito zu zeigen. Es wird darüber berichtet, dass er bald zwangsernährt werden soll, wogegen er sich ganz klar und mit voller Kraft wehrt. In einem Brief an seinen Anwalt schreibt er:
„[…] Life is meaningless in this grave for the living.“

Dieser Akt ist auch ein Akt gegen den grünen Kapitalismus, der als heilige Lösung zum heutigen Kapitalismus verkauft wird. Dieser ist natuerlich Quatsch und verstaerkt weiterhin Unterdrückungsmechanismen, die schon heute dem Systemen inhärent sind. Darunter kann der Kolonialismus benannt werden, unter dem viele Länder im globalen Sueden leiden, weil kapitalistiche Unternehmen aus dem globalen Norden die Ressourcen dort plündern. Denn, um den Rausch nach einer Elektromobilität zu sättigen, müssen tonnenweise seltene Erde, Mineralien und Rohstoffe extrahiert und damit werden unzählige Menschenleben gestohlen, Familien zerissen, Gemeinden ruiniert, Ökosysteme zerstört. Einen ausführlichen Artikel über den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Kolonialismus wollen wir euch hier mit dem folgenden Link ans Herz legen:
https://kontrapolis.info/7953/

Des weiteren sind Konsequenzen des zerstörischen Kapitalismus, in geringerem Maße auch in unserer Nähe zu spüren. Wir denken an, die Menschen die Lützerath bis zum Ende verteidigt haben und begrüßen die, die sich mit allen Mitteln gewehrt haben. Nach der Räumung ist aber leider immer noch vor der Räumung, deswegen schicken wir viel Kraft an alle andere (Wald-)Besetzungen (Heibo, Fecher, usw.) raus.

Diese Ladesäulen werden oft zum Laden Elektro-SUV oder Carsharing-Autos benutzt, für die, die sich was anderes als die ÖPNV leisten koennen. Damit fließt der Strom in uneffiziente individuelle Transportmöglichkeiten und das Geld in die Taschen von privaten Unternehmen. Noch mehr Geld wird darin verschwendet, da der Berliner Senat durch den Förderprogramm WELMO die „Umsetzung der Elektrifizierung von gewerblichen Kraftfahrzeug-Flotten in der Hauptstadt“ unterstützt. In einer Zeit wo immer mehr Menschen Schwierigkeiten haben, ihre (Strom-)Rechnungen zu zahlen… brauchen wir nicht weiter erklaeren.

Diese eine Aktion bleibt an sich symbolisch. Eine Säule unter Hunderten, die es in Berlin gibt, ist nicht viel. Aber in dieser Nacht haben wir gesehen, dass diese Stationen relativ einfache Ziele für direkte Aktionen bilden und sich nur schwer wieder loeschen lassen. Dabei braucht mensch einmal gute Kraft und ein DNA-freies Werkzeug, um die Tür zu knacken, und ein brennbares Päckchen, das sich drinnen ablegen lässt.

Hiermit wollen wir auch zu den Aktionstagen in Solidarit’t mit Alfredo Cospito aufrufen! https://de.indymedia.org/node/253254

Strabag-Auto in Brand gesteckt

via de.indymedia.org

Der Baukonzern Strabag betreibt ein schmutziges Geschäft: Autobahn und Knastbau. Zudem   kooperiert die Firma intensiv mit dem Energiekonzern RWE an den Tagebauen im Rheinischen Braunkohlerevier, auch direkt bei Lützerath. Nun haben wir uns in die gegen Strabag laufende Aktionsreihe eingebracht und führen den Kampf gegen den Abbau der extrem klimaschädlichen Braunkohle dezentral weiter! Lützerath ist überall und überall kann sich vielfältig unser Widerstand entfalten!

Der kleine Weiler Lützerath hat es nach seiner Besetzung zu weltweitem Ruhm gebracht, obwohl dieser Ort schon lange dem Untergang geweiht war. Der Kampf gegen die Räumung und die damit durchgesetzten Kapitalinteressen von RWE, Strabag und Co. war grandios, obwohl eine Zerstörung des Ortes nicht verhindert werden konnte. Lützerath ist derzeit das Symbol für den Widerstand gegen die tödliche Energiepolitik der Regierung in Bund und in NRW. Tausende, vielleicht Zehnttausende haben deutlich gemacht, dass sich grundlegend etwas ändern muss und das der Staat und seine Polizei nicht Gerechtigkeit bringen, sondern knallhart dem Kapital zu seinen Zielen verhilft.

Lützerath ist verloren, aber der Kampf kann nun mit neuem Feuer geführt werden! An jedem Ort!

Wir haben mit unseren Formen und sehr einfachen Mitteln ein kleinen Beitrag geleistet und sehen uns in einer Reihe mit allen Kampfformen der antikapitalistischen Klimabewegung. Demonstrationen, Sitzblockaden, Diskussionen, Anschläge, Festkleben, Sabotage, Look-ons, Besetzungen und Tunnel alles was hilft bei unserem Gegenangriff für das gute Leben für Alle!

Viele Grüße an alle Verletzten und Gefangenen.

Bekennung zu den brennenden Postautos

via de.indymedia.org

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben wir mit einfachen Mitteln 5 Autos der deutschen Post und DHL zerstört. Grillanzünder auf einem Reifen setzte diesen in Brand und die Flammen haben sich dann durch den Rest der Autos gefressen und teilweise noch die benachbarten Postautos mit angemacht.

Die Aktion spricht im Grunde für sich, wenn der Kontext der vorangegeangen Tage betrachtet wird. Lützerath wurde einen Tag vorher brutal geräumt, es gab erste Prozesse wegen der DHL-Terminalblockade in Leipzig und die DHL sowie die Deutsche Post halten dieses Sytem, welches Menschen und die Natur ausbeutet aufrecht. Selbst Tag24 kennt den Kontext und kann die Aktion einordnen. (https://www.tag24.de/leipzig/crime/erneuter-brandanschlag-auf-leipziger-…)

Der Grund warum wir in dieser Nacht aber losgezogen sind, waren die erneuten Hausdurchsuchungen in Connewitz. (https://knack.news/4767)

Bei wahrscheinlich über 50 Hausdurchsuchungen in den letzten 2, 3 Jahren kann schon lange von einem politischen Mittel gesprochen werden. Hausdurchsuchungen haben nicht mehr den Effekt möglicherweise weitere Indizien entdecken zu können, allein schon weil die Wohnungen der Leipziger Autonomen Szene mittlerweile wahrscheinlich die aufgeräumtesten in Deutschland sind. Hausdurchsuchungen werden als vorgerichtliche Strafe für linkspolitisches Engagement verwendet. Das haben wir ja schon länger erkannt, die Frage ist halt nur wie jetzt damit umgehen. Das wichtigste haben die sozialen und politischen Umfelder zu tun. Emotionaler Support, finanzielle Unterstützung organisieren, anwältliche Hilfe, die Repression öffentlich machen. (https://knack.news/3614 und https://knack.news/2943)
Ebenfalls wichitg ist, dass wir uns nicht von der Straße verdrängen lassen, sondern uns, den Betroffenen und den Bullen klarmachen: Wir lassen uns nicht unterkriegen, egal wie oft ihr bei uns auftaucht.  (https://knack.news/1829 und https://knack.news/2229 und https://chronik.noblogs.org/?p=12552)

Was es allerdings auch braucht unserer Ansicht nach ist eine Form von Widerstand gegen diese Praxis des Staates. Wenn man Hausdurchsuchungen als von Taten fast schon unabhängiges politisches Mittel, dass einen bestimmten Effekt und einen polzischen Preis hat, dann gilt dafür zu sorgen, dass sich diese Praxis schlicht nicht mehr lohnt. Neben dem Abmindern der Effekte, müssen wir also den Preis soweit nach oben schrauben, dass sich die Bullen zwei mal überlegen, wann das Eindringen in unseren Privaten Räume wirklich für sie notwendig ist. (https://knack.news/2762 und https://chronik.noblogs.org/?p=14544)
Daher schlagen wir vor (weiterhin) jede Hausdurchsuchung mit nächtlichen Aktionen zu rächen und haben selber mal mit über 100.000€ Schaden vorgelegt.

Solidarische Grüße an alle ungehorsamen Klimaaktivistis, ob in Lützerath, im Fecher, im Heibo, auf den Straßen Berlins oder hier in Leipzig am Flughafen. Soldarische Grüße an alle Menschen im Knast.
Die Flammen waren auch für euch!

Fuhrpark von Amazon abgefackelt

via Süddeutsche Zeitung

Zahlreiche Kleintransporter sind in Berlin-Tempelhof angezündet worden. Insgesamt wurden in der Nacht zu Montag 25 Autos durch das Feuer zerstört oder beschädigt. Die Transporter gehörten zu einem internationalen Internethändler. Die Polizei gehe zunächst nicht von einer politischen Tat aus, sagte eine Sprecherin.

Die Autos standen auf einem Firmen-Parkplatz in einem Gewerbegebiet in der Germaniastraße an der Stadtautobahn in Tempelhof. Wegen des starken Rauches war die Autobahn gegen 3.40 Uhr nach Angaben der Polizei für kurze Zeit zwischen den Ausfahrten Tempelhofer Damm und Oberlandstraße gesperrt. 46 Feuerwehrleute waren im Einsatz und löschten die Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

via kontrapolis.info

In den frühen Morgenstunden des 16. Januar 2023, haben wir uns Zugang zu einem gut gesicherten Gelände in der Germaniastraße in Berlin-Tempelhof verschafft und 25 Amazon-Prime Fahrzeuge mittels Brandsätzen aus dem Verkehr gezogen. Ein Feuer der Solidarität mit den Besetzer*innen in Lützerath und den Gefangenen im Hungerstreik.

Der Konsumwahn zu Black Friday und das lukrative Weihnachtsgeschäft sind vorüber. Die aufgesetzte Nächstenliebe und das bisschen Besinnlichkeit weicht wieder der gewohnten Routine des Alltags. Die Ellbogen werden erneut ausgefahren, um im Konkurrenzkampf der gegenwärtigen Gesellschaft bestehen zu können. Inflation und den steigenden Lebenshaltungskosten scheinbar trotzend geht der Warenrausch und die damit verbundene Plünderung des Planeten und seiner Ressourcen auch im neuen Jahr unbeirrt weiter und füllt die Kassen der Krisengewinner*innen des Onlinehandels. Amazon hat sich hierbei durch seine Monopolstellung und ein umfangreiches Geschäftsmodell längst als Abhängigkeitsfaktor vieler offenbart. Der Konzern steht aber für weit mehr, als Produkte zu Tiefstpreisen auf den Markt zu spülen.

Deine Gedanken und Gefühle sind Gold wert

Die technologischen Entwicklungen des IT-Riesen weisen in eine düstere Zukunft einer dystopischen Überwachungs- und Kontrollgesellschaft. Amazon, als treibende Kraft bei der Etablierung des digitalen Kapitalismus, verändert nicht nur die Wirtschaft nachhaltig, sondern auch den Alltag, das Sozialverhalten und selbst unsere Denkweisen. Künstliche Intelligenzen und Algorithmen sind in der Lage, Bedürfnisse zu steuern und manipulieren. Berechnungen, die sich daraus ableiten lassen, formen bereits heute was morgen zu Geld gemacht werden soll. Mit einer breiten Palette an Produkten und technologischer Infrastruktur (Server) drängt das Unternehmen in immer weitere Lebensbereiche vor, um seinen unersättlichen Datenhunger zu stillen. Sei es durch die Überwachungssoftware Amazon-Ring, die als all sehendes Auge die Grundstücke der Reichen bewacht und – nun auch in Fahrzeugen verbaut – die Umgebung einer permanenten Kontrolle unterwirft. Durch die Sprachassistenz Alexa, die als Ohren der KI in den Wohn- und Schlafzimmern lauert und selbst den intimsten Momenten beiwohnt. Mittels Gesichtserkennungsprogrammen und Sensoren, die Gefühle deuten sollen und Kund*innen durch die Selbstzahl-Geschäfte von Amazon-Go dirigieren. Oder mit einer Vielzahl an Entwicklungen in den Bereichen Gesundheit und Biotechnologie, um alles Körperliche einzufangen und in Zahlen zu zerlegen. Amazon weiß, wer über große Mengen an Informationen und Daten verfügt und die Gegenwart in mathematische Dimensionen übersetzen kann, hat auch die Macht, zum eigenen Vorteil auf die Zukunft einzuwirken.

Aus dem worldwideweb zum Standort Berlin

Die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung der Gesellschaft ist zwar wesentlich diffuser verteilt, doch kommt dem Konzern, neben wenigen anderen Tech-Giganten, bei der Neuordnung der Welt durch die Smartifizierung eine einzigartige Rolle zu. Der Zugriff auf unser Leben ist an vielen Stellen bereits weit größer als wir zu wissen glauben. Dieser beschränkt sich nicht nur auf diejenigen, die ihre Freund*innen schon bereitwillig gegen Alexa eingetauscht haben, mit dem Kauf von Prime-Produkten eine hochgradig vernetzte On-Demand-Ökonomie bedienen, oder sich auf den Plattformen des Onlinehändlers auf Kosten von Arbeiter*innen in prekären Beschäftigungsverhältnissen dumm kaufen. Im Internet führt mittlerweile kaum noch ein Weg an Amazon vorbei. Damit das auch bald im physischen Raum so ist, pflanzt Jeff Bezoz, einen alles überragenden Turm mitten in die Stadt. Mit seinen 140 Metern Höhe ein unmissverständliches Symbol für den weiß-patriarchalen Machtanspruch eines egomanen Arschlochs. Darüber hinaus wird der Bau des Towers einschneidende Folgen für die angrenzenden Kieze haben. Der Zuzug von tausenden IT-Angestellten von Amazon wird weiter an der Preisspirale auf dem Wohnungsmarkt drehen und Verdrängungsprozesse fortsetzen und beschleunigen. Die Leidtragenden sind wie eh und je die Ausgeschlossenen, die den finanziellen Druck aufgrund steigender Kosten ohnehin schon am stärksten zu spüren kriegen. Es ist also nur ein winzig kleiner Trost, dass der Tower so unverschämt hoch ist, dass sich das Abbrennen des Amazon-Fuhrparks am anderen Ende der Stadt aus den oberen Etagen problemlos hätte bestaunen lassen.

Amazon geht über Leichen

Dass der Amazon-EDGE-Tower mit vermeintlich nachhaltigen Materialien gebaut wird, mag vielleicht fürs Marketing gut klingen, macht das Ganze aber kein bisschen besser. Vielmehr täuscht es darüber hinweg, welche klimatischen Folgen die Herstellung und der Betrieb von abertausenden Servern mit sich bringt und wie verhängnisvoll das Geschäft des Onlinehandels und das Festhalten an der Idee des Massenkonsums im Angesicht der ökologischen Krise ist. Wenn ein Konzern wie Amazon mit Nachhaltigkeit wirbt, dann sicher nicht wegen der Einsicht über die Folgen des eigenen Handelns, sondern aus knallhartem Geschäftskalkül. Mit dem Label des Klimaschutzes lässt sich mittlerweile gut Profit machen. Dabei bleibt unerwähnt, dass der techno-industrielle Komplex erst durch unzählige Verbrechen an Mensch und Natur groß wurde, aus denen die heutigen Krisen hervorgehen. Nur seine gänzliche Zerstörung, mittels der notwendigen befreienden Gewalt, wird dem ein Ende bereiten können.
Nicht zuletzt betrifft die Smartifizierung, die Kontrolle und Überwachung auch die gebeutelten Belegschaften der Amazon-Verteilzentren, welchen, anders als ihren gut ausgebildeten Kolleg*innen der Informatik, unter miesen Arbeitsbedingungen gegen schlechte Bezahlung, Höchstleistungen abverlangt werden. Nicht mal, wenn einer tot umfällt, hat dieser Drecks-Konzern den Anstand den Mitarbeitenden eine Verschnaufpause zu gönnen, um einen Moment inne zu halten, wie es kürzlich in Leipzig geschehen ist. Dieses Feuer ist auch für euch!

Für den Anarchist Alfredo Cospito, der sich in Isolationshaft in Italien im Kampf gegen das 41bis-Regime seit 89 Tagen im Hungerstreik befindet.
Für Thanos Chatziangelou, der in den Kerkern Griechenlands für seine Würde kämpft.
Für Ivan, der in Frankreich im Hungerstreik ist und die 11 Gefangenen aus der Türkei, die sich in den griechischen Knästen im Hungerstreik befinden.

In Verbundenheit mit den Besetzer*innen Lützeraths.
Gegen die fortschreitende Plünderung des Planeten – Den techno-industriellen Komplex angreifen.
Freiheit für alle Gefangenen!

Einige Anarchist*innen

Siemens Auto zerstört

via de.indymedia.org

Auch wenn wir nicht selber in Lützerath sind, wollten wir einen Beitrag zum Widerstand gegen die Kohlelobby leisten. Darum haben wir am späten Samstag Abend ein Auto der Firma Siemens am Försterweg angezündet und hoffentlich komplett zerstört.

Auch wenn Siemens sich bemüht ihre verschiedenen Greenwashing-Projekte in den Vordergrund zu rücken, ist der Konzern bei schmutzigen und zerstörerischen Projekten weltweit am Start und kollaboriert auch im Rheinischen Kohlerevier mit NRWE.

Wir haben dafür eine sehr einfache Methode verwendet. Ein Stück Grillanzünder auf einen der Reifen legen und anzünden und schon nach kurzer Zeit frisst sich das Feuer durch die Radkästen. Und nach wenigen Minuten steht das Auto lichterloh in Flammen.

Wir sind scheißwütend über die Lützi-Räumung, die verletzten Menschen und die Zerstörung des Klimas durch die Kohlelobby. Wir grüßen alle die in den letzten Tagen und auch jetzt noch in Lützerath in den verschiedensten Formen Widerstand leisten. Und auch alle, die wie wir die Aktionszone ausweiten.

Ihr seid die (Klima-)Krise! In Solidarität mit Lützerath – Siemens-Niederlassung am 13.1 in Köln angegriffen

via de.indymedia.org

Wir haben in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar 2023 die Siemens-Niederlassung in der Frohnhofstraße in Köln mit Steinen und Farbe angegriffen. Mehrere Fensterscheiben gingen zu Bruch, die Fassade und Büros wurden mit Farbe verschönert.

Der globale Profiteur der Umweltzerstörung Siemens gehört zu den Krisengewinnern. Trotz Lieferengpässen und höheren Kosten für Strom und Energie steigerte der Konzern den Gewinn im vierten Quartal 2022 von 1,3 Mrd. Euro im Vorjahr auf 2,9 Mrd Euro.

Siemens verdient weltweit an klimaschädlichen Großprojekten wie dem Bau einer Kohlemine in Australien. Siemens liefert die Signaltechnik für die Bahnverbindung zur Kohlemine Carmichael.
Auch in deutschen Tagebauen wie zum Beispiel in Garzweiler oder Nochten bietet Siemens Dienstleistungen für die Energieversorgung und Montage/Instandhaltung von elektrischen Maschinen auf Tagebau-Großgeräten an.
Seit 2018 bemüht sich Siemens für ein weiteres menschenfeindliches und umweltzerstörerisches Projekt, den sogenannten „Tren Maya“ (Hintergründe zu diesem Projekt – Bekenner*innenschreiben Angriff auf einen Siemens Transporter Ende November 2021 in Hannover – https://de.indymedia.org/node/161171).

Die Niederlassung in der Frohnhofstraße wurde bereits im Juli 2021 im Rahmen der Kampagne „Riseup4Rojava“ besucht (Bekenner*innenschreiben – https://de.indymedia.org/node/150704). Hier schließen wir uns auch an!

Mit unserer Aktion setzen wir die Reihe von Angriffen auf verschiedene Verantwortliche und Profiteur*innen gegenwärtiger Krisen fort, die im Herbst unter dem Slogan „Ihr seid die Krise“ in verschiedenen Städten seinen Anfang nahm und senden kämpferische Grüße und Kraft an alle Freund*innen in, über, unter und um Lützerath, die den Ort verteidigen.

Globale Kämpfe verbinden – Profiteur*innen der (Klima-)Krise und Umweltzerstörung angreifen!
Lützi lebt, liebt und kämpft!

Polizeifahrzeug abgefackelt

via Polizei Aachen (Twitter)

Irgendwo bei Lützerath brannt während der laufenden Räumungen in dem Dorf am Nachmittag des 12. Januars ein ziviles Polizeifahrzeug aus. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

[K] Sabotage der Kohlebahn

via de.indymedia.org

Brandanschlag auf RWE

In der Nacht vom 12.01.2023 haben wir uns in tiefer Verbundenheit mit unseren Freund:innen in der Zad Lützerath aufgemacht um die Kohlebahn im Kölner Stadtwald zu sabotieren.

Mit zwei stragtegisch plazierten Brandsätzen hoffen wir, die Anlieferung der Kohle immerhin für einen kleinen Moment gestoppt zu haben.

RWE verdient nichts anderes als unseren tiefsten Hass!

Auch wenn die Bullen das ganze Rheinland besetzen können sie uns nicht überall bewachen.

Die Nacht gehört uns!

Unsere Aktion reiht sich ein, in eine militante Kampagne für den Erhalt der autonomen Zone und gegen die Weltweite Klimazerstörung.

Fossile Energieproduktion und die damit einhergehende Ausbeutung unseres Planeten müssen auf allen wegen gestoppt werden.

Wir grüßen alle welche sich in ganz Deutschland und der Welt klimazerstörung und Unterdrückung entgegensetzten.

Freiheit für alle!

Für eine militante Klimabewegung!